Nahrungsergänzungsmittel und ihre Wirkungsweise im Körper

Wer sich sportlich betätigt, ist auch besonderen Anstrengungen ausgesetzt. Häufig können die dafür notwendigen Substanzen nicht in ausreichendem Maße mit der natürlichen Nahrung aufgenommen werden. Daher gibt es eine Vielzahl an Nahrungsergänzungsmitteln, die bei intensiver körperlicher Betätigung wertvolle Unterstützung leisten können. Wie aber genau wirken diese Mittel im Körper? Insbesondere die Zufuhr von Proteinen – also Aminosäuren wie beispielsweise Arginin – sind bei hohen Belastungen durch Krafttraining oder Ausdauereinheiten wichtig.

Welche Mineralstoffel sind für Sportler besonders wichtig?

Zunächst einmal ist natürlich eine ausreichende Zufuhr an Mineralien für die Leistungsfähigkeit entscheidend. Das gilt für das Krafttraining ebenso wie fürs Joggen oder Radfahren. Ab einem bestimmten Zeitpunkt würde der Körper mit Schwäche reagieren, was i.d.R. zum vorzeitigen Abbruch des Trainings führen würde. Vitamin D und Kalzium bilden eine Allianz für starke Knochen. Die schädlichen freien Radikale können durch Vitamin E „bekämpft“ werden. Sportler schwitzen viel. Dadurch verlieren sie laufend Mineralstoffe, aber sie brauchen insbesondere Magnesium und Kalium für die Muskelarbeit.

Für Sportler besonders wichtig: Aminosäuren

Besonders wichtig für das Training selbst sind allerdings die Proteine, die aus den verschiedensten Aminosäuren bestehen. Sie sind essenziell am Aufbau der Muskulatur beteiligt. Auch die Fettverbrennung findet ohne Aminosäuren nicht statt. Neben der Muskelversorgung können Aminosäuren auch für eine Leistungssteigerung verantwortlich sein. So kann durch die Zufuhr von Arginin (oder L- Arginin), das als Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO) maßgeblich an der für das Training der Muskeln so wichtigen Gefäßerweiterung beteiligt ist, die Leistung beim Workout mitunter deutlich verbessert werden. Aber nicht nur Arginin hat eine wichtige Eigenschaft. Nahezu alle Aminosäuren bilden zusammen eine Allianz, die für die Erhaltung der Muskelmasse sowie den Aufbau neuer Muskelvolumen unabdingbar sind. Bei solch hohen Anstrengungen, wie sie beispielsweise beim Krafttraining zu verzeichnen sind, kann mit der Zufuhr der Proteine neben dem Wachstum auch die Regeneration des Muskelgewebes gefördert werden. Beim Ausdauersport – und auch beim Krafttraining – führen die körperlichen Anforderungen zu einer Stressreaktion des Körpers. Es werden dann Hormone wie Cortisol ausgeschüttet, die sich katabol auswirken und das Muskeleiweiß abbauen. Um diesen Effekt entgegenzuwirken, ist die Zufuhr von Aminosäuren wie Arginin extrem wertvoll.

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