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Hühner-Eintopf mit Nudeln

02 Feb

Autor: Requendel - Kategorie: Allgemein, Blog Requendel, Fleisch, Hauptgerichte, Mischkost, Suppe, warm

Ein Essen das Leib und Seele zusammen hält.

Für einen Topf braucht man:

  • 1 großes Bio-Brathähnchen (bitte kein Suppenhuhn, das ist zu fett)
  • Suppengrün in beliebiger Zusammenstellung
  • 300 g TK Mais
  • 300 g TK Erbsen
  • ein Stück Sellerie
  • ein paar Möhren
  • 1 große Porreestange
  • etwas Weißwein
  • etwas Zucker
  • Pfeffer, Salz, gehackte Petersilie, ein Lorbeerblatt
  • 200 g Hörnchennudeln oder andere kurze Nudeln

Suppengrün in grobe Stücke teilen, das dunkle Grün vom Porree dazu nehmen. Das Ganze mit einigen Pfefferkörnern und dem Lorbeerblatt zusammen in einen mit Wasser gefüllten Topf geben. Das Wasser erhitzen, so dass es ganz knapp unter dem Siedepunkt ist. Das ist ganz wichtig, denn wir brauchen für dieses Essen eine gute Brühe und gutes Fleisch. Wenn wir das Huhn kalt aufsetzen würden und auskochen würden, hätten wir zwar eine gute Brühe, aber trockenes zähes Fleisch. Deswegen gebe ich das Huhn erst in das Wasser wenn die Temperatur erreicht ist, damit sich die Poren schnell schließen und der Saft im Fleisch bleibn kann, aber ich erhitze nicht so stark dass die starke Kochbewegung die Fleischfasern zerreißt und der Saft ausläuft und das Fleisch so zäh und trocken wird.

Um eine gute Brühe zu bekommen braucht es Zeit. Da Huhn darf nur ganz sanft gar ziehen, so dass das Fleisch eben gerade gar und saftig ist. Jetzt nehme ich es aus der Brühe und lasse es solange abkühlen, bis ich das Fleisch absuchen kann ohne mich zu verbrennen. Das Fleisch schneide ich in mundgerechte Bissen und das Gerippe vom Huhn kommt wieder in den Topf. Jetzt schalte ich die Hitze größer und lasse die Knochen und Knorpelreste gründlich auskochen.

Günstig ist es dieses Arbeitsgang am Vortag zu machen. Man kann dann die fertige Brühe leicht entfetten weil eben die Fettschicht an der Oberfläche fest geworden ist. Aber bei einem guten Brathuhn ist sowieso nicht so viel Fett, wie an einem Suppenhuhn.

In dieser Zeit bereite ich das Gemüse vor. Ich schneide alles in kleine Würfel oder feine Ringe und lasse das TK Gemüse auftauen.

Ist die Brühe kräftig genug, siebe ich sie durch in einen anderen Topf und würze sie gut. Wichtig ist ein Spritzer Weißwein oder auch Zitronensaft, denn die Brühe braucht Säure und wichtig ist auch eine Prise Zucker, damit der Geschmack rund wird.

Jetzt gebe ich das Gemüse in die Brühe, je nach Garzeit. Zuerst die Selleriewürfel, dann die Möhre, dann die Porreeringe. Zum Schluß die Nudeln und ganz zum Schluß das kleingeschnittene Fleisch, die Erbsen und den Mais in den Topf geben, die müssen ja nur heiß werden.

Noch einmal die Würze kontrollieren, mit Petersilie bestreuen und servieren.

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