ungarisches Letscho

Dies essen wir oft und gerne in allen möglichen Varianten, mal mit mal ohne Speck, mal solo mit Brot, mal mit Fleisch oder anderen Begleitern. Die Grundvariante ist wunderbar einfach und ich koche sie in großen Portionen weil sie sich gut einfrieren lässt.

Für einen großen Topf braucht man:

  • 1,4 kg Paprikaschogen (ich nehme meist rot und gelb gemischt oder nur rot)
  • 600 g vollreife Tomaten
  • 150 g Zwiebeln
  • 1 El Schmalz (im Original sollen es 80 g sein)
  • 50 g Räucherspeck
  • 5 g Gewürzpaprika
  • Salz

Paprikaschoten putzen und in feine Streifen schneiden, Zwiebeln in feine Halbringe schneiden und Tomaten häuten und in Viertel oder Achtel schneiden.

Schmalz in einem großen flachen Topf erhitzen, Speckwürfel ohne Schwarte darin auslassen. Zwiebeln dazugeben und goldbraun anrösten und jetzt das Paprikapulver dazugeben. Gut durchrühren damit das Pulver vom Fett durchtränkt ist und dann die Paprikastreifen und Tomatenstücke dazu geben. Etwas salzen und die Hitze hoch stellen. Kochen lassen bis ein Teil des Saftes verkocht ist und dann auf kleine Hitze stellen und mit deckel weiter dünsten.

Nimmt man nur wenig Schmalz und Speck, ist dies ein sehr kalorienarmes Essen. 

So pur essen wir es gerne mit frischem Bauernbrot. Manchmal kochen wir auch Cilis mit oder nehmen Rosenpaprika zum Würzen. Gerne erweitere ich das Letscho auch zu einem Eintopfgericht indem ich eine Dose weiße Bohnen zufüge und in Scheiben geschnittene frische grobe Bratwurst darin gare.  Das Letscho eignet sich auch gut als Füllung für Tortillas und wieder ist dies ein Grundgericht das zum Experimentieren anregt. Außerdem ist es heute das Gericht für unsere Paprikawoche. Heute abend wird es zum Letscho gegrillte Koteletts geben.  Das Letscho schmeckt auch kalt oder lauwarm sehr gut.

Requendel

About Requendel

Ich bin Renate, 45 Jahre alt und habe in den letzen zwei Jahren über 40 Kilo abgenommen. Die Erfahrungen die ich dabei gemacht habe, möchte ich gerne mit euch teilen, deswegen dieses Blog

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